Wildkräuterküche

Löwenzahn

  • Kapern
  • Honig
  • Wein
  • Süße Blüten
  • Salat
  • Pesto
  • Smoothy
  • Tee

Knospen und Blüten

 

Löwenzahnkapern

Gesammelt werden die noch geschlossenen Knospen vom Löwenzahn.

 

Knospen vorsichtig mit Wasser abspühlen. 

Zuerst nun Wasser, Apfelessig und Salz in einem kleinen Topf aufkochen und die Knospen darin 10 - 20 Sekunden kurz blanchieren. Knospen herausnehmen und in kleine, saubere Gläschen füllen. Die Gläschen nun mit dem heißen Sud auffüllen und sofort verschließen.

Wer Möchte kann in den Sud auch ein paar Senfkörner oder ganze Pimentkörner hinzufügen.

 

Die verschlossenen Gläschen abkühlen lassen und kühl und trocken lagern, dann halten sich die Kapern bis zu einem Jahr.

 

Für eine handvoll Knopsen benötigt man etwa 100 ml Wasser und 100 ml Apfelessig sowie eine Prise Salz.

 

Löwenzahnhonig/eingedickter Löwenzahnsirup

Gesammelt werden die offenen Blüten vom Löwenzahn.

 

Die Löwenzahnblüten an einem sonnigen Tag ernten und so gut als möglich, alles grüne entfernen. Die Löwenzahnblüten mit warmem Wasser in einen Topf geben und ca. 2 Stunden stehen lassen, anschließend einmal aufkochen und danach abkühlen und nochmals ein paar Stunden stehen lassen.

Danach die Löwenzahnblüten mithilfe eines sauberen Geschirrtuchs/ einer sauberen Stoffwindel abseihen und den Kristallzucker in das gefilterte Löwenzahnwasser geben.

Schale einer Bio-Zitrone reiben und dazu geben, danach die Zitrone in Scheiben schneiden und ebenfalls in das Löwenzahnwasser geben. 

Das Löwenzahnwasser mit dem Zucker kurz aufkochen lassen und anschließend auf niedriger Stufe simmern lassen. So lange simmern lassen, bis sie Flüssigkeit beginnt Fäden zu ziehen. Das kann einige Stunden dauern und man muss darauf achten, dass er zu schäumen beginnt und übergeht.

 

Sobald sich mit dem Kochlöffel Fäden ziehen lassen ist der Honig fertig und kann in kleine saubere Gläser gefüllt werden. Kühl und trocken gelagert hält der Löwenzahnhonig auf jeden Fall bis zu einem Jahr.

 

Für 250g Blüten braucht man in etwa 1.200g Zucker, eine Bio-Zitrone und 1.200 ml Wasser.

 

Löwenzahnwein

Gesammelt werden die offenen Blüten vom Löwenzahn.

 

Die ersten Schritte sind analog zur Herstellung des Löwenzahnhonigs. D.h. auch hier werden die Blüten in Wasser angesetzt, aufgekocht, abgeseiht und mit Zucker und Zitrone versehen.

Danach wird der Sirup in eine Flasche gefüllt und mit Hefe versetzt. Hier kann Reinzuchthefe aus der Weinherstellung aber auch normale Backhefe verwendet werden. WIchtig: Wird Trockenhefe verwendet, diese bitte davor in etwas Löwenzahnsirup ansetzen mind. 20 Minuten stehen lassen und erst dann hinzufügen.

 

Die Flasche wird nun luftsicht mit einem Gäraufsatz verschlossen und bleibt für 3 bis 4 Wochen stehen. Bitte darauf auchten, dass der Gäraufsatz dicht auf der Flasche sitzt und der Löwenzahnsirup während der Gärung nicht übergeht. Dafür die Flasche maximal zu 2/3 füllen.

 

Nach der vollständigen Vergärung wird der Löwenzahnwein durch einen Filter abgezogen (hier kann auch ein einfacher Kaffeefilter benutzt werden) und in saubere Flaschen gefüllt. Nach weiteren 2 bis 3 Wochen ist er nun genießbar und eignet sich perfekt als Apperativ.

 

Auch hier gilt für 250g Blüten etwa 1.200g Zucker, eine Bio-Zitrone und 1.200 ml Wasser. 

 

Süße Löwenzahnblüten 

Gesammelt werden die offenen Blüten vom Löwenzahn.

 

Blüten in Palatschinkenteig tauchen und in einer Pfanne mit Öl rasch herausbraten. Öl etwas abtropfen lassen und die gebackenen Blüten mit Zucker bestreuen und mit Apfelmus servieren.

 

Blätter

 

Löwenzahnsalat

Gesammelt werden die Blätter vom Löwenzahn und ein paar Blüten zur Dekoration.

 

Die Blätter nicht waschen sondern maximal mit einem feuchten Tuch von Erde oder sonstigem reinigen, damit er nicht gleich welk wird.

Für das Dressing, Wasser, Salz, etwas Zucker, Öl, Knoblauch verrühren. 

Dressing über die Blätter gießen und den Salat mit den Blüten verzieren.

 

Wer möchte kann den Löwenzahnsalat auch mit anderen Wildkräutern oder etwas gekochten Erdäpfeln vermengen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Einfach ausprobieren.

 

Löwenzahnpesto

Gesammelt werden die frischen Blätter.

 

Wer Sorge hat, dass die Löwenzahnblätter zu bitter sein könnten, kann sie für 25 Minuten in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen. Ansonsten kurz abschwemmen und in ein Sieb legen.

Knoblauch schälen und fein hacken, Buchweizen in einer Pfanne kurz anrösten und Schale einer halben Bio-Zitrone reiben. Alles gemeinsam nun mit den Löwenzahnblättern, etwas Zitronensaft und etwas Olivenöl grob pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

Pesto in kleine, saubere Gläschen füllen und mit Olivenöl abdecken. Wer möchte kann das Pesto mit geriebenem Parmesan oder auch anderen Kräutern noch verfeinern.

 

Für 100 g Löwenzahnblätter benötigt man etwa 2 Knoblauchzehen, 40 g gerösteten Buchweizen, 1/2 Bio-Zitrone und 80 ml Olivenöl.

 

Löwenzahnsmoothy

Gesammelt werden die frischen Blätter aber auch offene Blüten vom Löwenzahn.

 

Die Blüten und Blätter gemeinsam mit etwas Wasser, etwas Apfel und einer Scheibe Zitrone (mit Schale) in einem Mixer geben und gut mixen und genießen.

 

Auch hier können nach Geschmack und Vorhandensein andere Kräuter hinzugemischt werden. Probiert aus, welche Mischung am besten schmeckt.

 

Wurzel

 

Löwenzahntee

Gesammelt wird die Wurzel vor dem Austreiben zeitig im Frühling oder nach dem Abblühen im Herbst.

 

Die Wurzel wird ausgestochen und von Erde gereinigt. Dann wird die Wurzel in kleine ca. 0,5cm lange Stückchen geschnitten und getrocknet. Sollte die Wurzel sehr groß sein, kann man diese auch einem in der Hälfte Teilen oder auch Vierteln.

 

Die getrockneten Stücke in einem Papiersäckchen aufbewahren.

 

Wo?

NaturG'sund | Claudia Sumper
Gewerbelagerweg 12
2345 Brunn am Gebirge

 

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